Der Mann in der Mondsichel

by Juliana von Stockhausen | Literature & Fiction | This book has not been rated.
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Registered by diMaro1912 of Karlsruhe, Baden-Württemberg Germany on 1/24/2016
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Journal Entry 1 by diMaro1912 from Karlsruhe, Baden-Württemberg Germany on Sunday, January 24, 2016
gebundene ausgabe 1970, eigen, 052019x

Philipp Franz Balthasar von Siebold, geb 17. Februar 1796 in Würzburg, gest. 18. Oktober 1866 in München, war ein deutscher Arzt, Japan- und Naturforscher, Ethnologe, Pflanzensammler und Botaniker. Er lebte von 1823 bis 1829 sowie von 1859 bis 1862 in Japan. Siebold ist einer der letzten und wichtigsten Zeugen des Alten Japan" (späte Tokugawa-Zeit vor der Meiji-Restauration).
Von Anfang an hatte Siebold sich zum Prinzip gemacht, keinerlei Entgelt für seine Krankenbehandlung anzunehmen, während er selbst mit Geschenken aller Art freigiebig vorging. Die generös angelegten Japaner konnten und wollten hierin nicht zurückbleiben und überhäuften ihn mit Geschenken, die aber immer einen ethnographischen Wert oder wissenschaftliches Interesse haben mussten, um Annahme zu finden. Die damalige japanische Regierung hatte auf das Strengste den Verkauf von allen die Verwaltung, Topographie oder Geschichte des Landes betreffenden Werken an Ausländer untersagt und auch alle auf Religion, Kriegskunst und das Hofleben bezüglichen Gegenstände als geheim erklärt. Diese Verordnung ging soweit, dass die Ausfuhr von Kultusgegenständen, Waffen, Münzen, Landkarten und der meisten Bücher verboten wurde, und dass selbst bei kleinen Modellen und bei Spielsachen die Miniaturwaffen bei der Ausfuhr abgenommen werden mussten. Trotzdem gelang es Siebold, in dieser Hinsicht eine außerordentlich reichhaltige Sammlung zusammenzustellen. Zusätzlich durchstreiften eigens angestellte Jäger die Wälder, und von ihm instruierte Assistenten präparierten die Bälge und Skelette der zoologischen Ausbeute.
Kurz vor dem Auslaufen im Jahre 1828 wurde Siebolds Schiff durch einen Sturm an Land getrieben und manövrierunfähig. Als man die Ladung leichterte, stellte sich heraus, das er versucht hatte, Landkarten und andere Dinge mitzunehmen, deren Ausfuhr streng verboten war. Diese sogenannte Siebold-Affäre" hatte schwerwiegende Folgen für ihn und seinen Bekanntenkreis. Viele seiner Schüler wurden verfolgt, inhaftiert, einige gar hingerichtet. Siebold wurde im folgenden Jahr aus Japan verbannt. Den japanischen Vorschriften folgend blieben seine japanische Lebensgefährtin Taki und die Tochter Ine zurück. Erst 1858 erlaubte die japanische Regierung eine Wiedereinreise, nachdem im Jahre 1853 der amerikanische Commodore Matthew Perry Japan zur Öffnung gedrängt hatte. Siebold war inzwischen als Japanforscher berühmt geworden, was man auch im Lande wusste. Während dieses zweiten Aufenthaltes kam es zum Wiedersehen mit ehemaligen Schülern, seiner Tochter Ine und vielen neuen Bekanntschaften. Vorübergehend war er auch als Berater der Regierung tätig, doch kam es zu allerlei Unstimmigkeiten. 1862 verließ Siebold das Land, dieses Mal für immer. Seine Tochter Ine, die eine Ausbildung in Medizin absolviert hatte, machte sich einen Namen als erste Ärztin in der Geschichte des Landes.
Diese Angaben wurden WIKIPEDIA entnommen.

Journal Entry 2 by diMaro1912 at - irgendwo in Karlsruhe in Karlsruhe, Baden-Württemberg Germany on Sunday, December 3, 2023

Released 2 mos ago (12/4/2023 UTC) at - irgendwo in Karlsruhe in Karlsruhe, Baden-Württemberg Germany

WILD RELEASE NOTES:


Lieber Finder!
Ich bin ein Buch auf Reisen und bin gerade dabei, neue Freunde zu finden. Über einen Eintrag wo und wie Du mich gefunden hast, ob Du mich lesen willst und dann weiterreisen lässt, oder ob Du mich behältst, würde ich mich sehr freuen.
Viel Spaß beim Lesen!
Das ist anonym und kostenlos, und macht ganz viel Spaß. :-)


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