Ich erhebe meine Stimme: Eine Frau kämpft gegen den Krieg in Afghanistan

by Malalai Joya | Nonfiction |
ISBN: 3492052770 Global Overview for this book
Registered by wingschwesterwing of Wien Bezirk 03 - Landstraße, Wien Austria on 4/9/2011
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Journal Entry 1 by wingschwesterwing from Wien Bezirk 03 - Landstraße, Wien Austria on Saturday, April 9, 2011
Ich weiß garnicht, wie ich auf dieses Buch gekommen bin - entweder in der Zeitung oder im Radio muss ein ganz enthusiastischer Bericht gewesen sein, ich habs nämlich gleich kaufen müssen.

Es ist für mich ein bißchen schwierig, etwas über dieses Buch zu sagen: ich habe inzwischen einige Bücher über Afghanistan gelesen und stosse dabei oft auf das gleiche Problem: ich kann mit der "orientalischen" Erzählweise voller Schnörkel wenig anfangen und brauche meist das halbe Buch, um mich ein bißchen daran zu gewöhnen. Andererseits finde ich das auch selbst einen unfairen Vorwurf gerade für Afghanistan, weil dort ja einfach schon die Fakten so unfassbar sind, dass man nüchtern dazu garnichts sagen kann. Trotzdem habe ich mich eben ein bißchen geplagt.
Die Lebensgeschichte von Malalai Joya selbst ist natürlich beeindruckend - den warlords öffentlich ins Gesicht zu sagen, was sie sind, ist ja nicht gerade wenig.
Trotzdem hätte etwas mehr Erläuterung für Außenstehende wie mich mir zumindest gut getan - oder vielleicht kann man das auch garnicht erklären: garnicht verstehen kann ich die "weiblichen fundamentalistischen Parlamentsabgeordneten" (Kommen die in der Burka? Sind die für die Burka? Dürfen die allein ins Parlament gehen? Sind sie überhaupt dafür dass man als Frau irgendwohin allein gehen darf?) und die "Analphabeten unter den Parlamentsabgeordneten" (Ist dort jede Abstimmung durch Handzeichen? Wie kann man im Parlament mitarbeiten, wenn man nicht lesen kann? Oder machen die einfach, was ihnen ihr Nachbar sagt?). Sehr mysteriös finde ich auch die Ehe von Malalai Joya: das ist zwar ihre Privatsache, aber wenn sie im Buch darüber schreibt, kann man sich dazu ja auch Fragen stellen: Wieso hat sie geheiratet, wenn von Anfang an klar war, dass sie sich kaum sehen werden und die Ehe trotzdem ein Sicherheitsrisiko für ihren Mann und dessen Familie ist? War das eine Liebesheirat? Ist es in Afghanistan einfach undenkbar für eine Frau, nicht verheiratet zu sein? - aber vielleicht ist es auch zu gefährlich, darüber deutlich zu schreiben, und die Eingeweihten haben eh zwischen den Zeilen gelesen. Trotzdem bleibt mir am Ende des Buches irgendwie das Gefühl: mir ist in Afghanistan sovieles unklar, und mit allem, was ich lese, wird das eigentlich nur ärger. Aber so ist das wahrscheinlich mit einem Land im Chaos.

Journal Entry 2 by wingschwesterwing at Krankenhaus Hietzing in Wien Bezirk 13 - Hietzing, Wien Austria on Monday, April 11, 2011

Released 11 yrs ago (4/11/2011 UTC) at Krankenhaus Hietzing in Wien Bezirk 13 - Hietzing, Wien Austria

WILD RELEASE NOTES:

Pav. IIb, Erdgeschoß, im gemeinsamen Wartebereich der Logopädie und des HNO-OPs

Journal Entry 3 by wingAnonymousFinderwing at Wien Bezirk 13 - Hietzing, Wien Austria on Wednesday, January 25, 2012
Krankenhaus Hietzing, Pav. 2B, 1. Stock, HNO-Station, Bücherregal (mit einem Angebot von mehrheitlich erschreckend schlechten Büchern)

Journal Entry 4 by HNO_Hietzing at Wien Bezirk 13 - Hietzing, Wien Austria on Thursday, January 26, 2012
im Bücherregal auf der Station aufgetaucht und bleibt nun auch hier

Journal Entry 5 by HNO_Hietzing at Krankenhaus Hietzing in Wien Bezirk 13 - Hietzing, Wien Austria on Thursday, January 26, 2012

Released 10 yrs ago (1/26/2012 UTC) at Krankenhaus Hietzing in Wien Bezirk 13 - Hietzing, Wien Austria

WILD RELEASE NOTES:

Pav. IIb, 1.Stock, HNO-Station, Aufenthaltsraum, Bücherregal

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